Paralia Peristeres und Paralia Rodakino sind zwei benachbarte Strände an der Südküste der griechischen Insel Kreta. Sie sind direkt an einer Küstenstraße gelegen und damit relativ einfach zu erreichen.
Gleichzeitig gehören die Strände definitiv nicht zu den überlaufenden in der Gegend und bieten sich damit perfekt für einen entspannten Tag am Meer. Hier erfährst du alles zu den Stränden Paralia Peristeres und Paralia Rodakino.
Das zeichnet die beiden Strände aus
Es gibt sehr viele Strände auf Kreta. Also, was zeichnet diese beiden aus? Hier haben wir eine kurze Charakterisierung und Beschreibung
Der Paralia Peristeres
Der Paralia Peristeres, an der Südküste Kretas gelegen, ist ein Ort der Stille – nicht im Sinne von Lautlosigkeit, sondern in der Art, wie er dich zur Ruhe bringt. Zwischen rauen Felsformationen, dem offenen Blick aufs weite Libysche Meer und dem feinen Kiesstrand entfaltet sich eine Atmosphäre, die sich kaum künstlich inszenieren ließe.
Hier dominiert die Natur. Keine Liegestuhlreihen, kein Musikgedudel. Nur das rhythmische Rauschen der Wellen, die Möwenrufe in der Ferne und vielleicht der eigene Atem, wenn man barfuß durchs seichte Wasser watet.
Besonders markant ist der Kontrast zwischen der offenen See und den schroffen Hügeln, die sich im Hintergrund erheben. Dadurch wirkt der Strand gleichzeitig weit und geschützt – fast wie ein vergessener Ort. Der Name „Peristeres“ bedeutet übrigens „Tauben“, was an die hellen Felsen erinnern mag, in deren Schatten man an heißen Tagen Zuflucht findet.
Wer sich hierhin verirrt – und genau so fühlt es sich oft an: wie ein zufälliges, kostbares Verirren –, sucht nicht nach touristischer Infrastruktur, sondern nach Ursprünglichkeit. Und findet sie in Hülle und Fülle.
Der Paralia Rodakino
Der Paralia Rodakino – manchmal auch als Korakas Beach bezeichnet – ist so etwas wie der bodenständigere Cousin der spektakulären Kreta-Strände, der sich nicht in den Vordergrund drängt, aber gerade dadurch in Erinnerung bleibt.
Eingebettet zwischen zwei felsigen Kaps entfaltet sich hier eine breite, von Tamarisken gesäumte Bucht mit grobem Sand, ruhigem Wasser und einer entspannten Gelassenheit, die man heute kaum noch findet.
Was diesen Strand besonders auszeichnet, ist seine Mischung aus Zugänglichkeit und Ursprünglichkeit. Du erreichst ihn bequem mit dem Auto, und dennoch verliert er nie seinen Charakter als Rückzugsort. Einige Tavernen und kleine Unterkünfte sind am Rand verstreut, aber sie wirken eher wie stille Beobachter als wie touristische Platzhirsche.
Der Fluss, der vom kleinen Ort Rodakino herab in Richtung Meer fließt – allerdings meist nur im Winter sichtbar –, verleiht dem Tal eine sanfte Offenheit, die sich auch im Strand widerspiegelt. Das Licht hier hat etwas Weiches, vor allem in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Hügel im Hintergrund in warmes Gold getaucht werden.
Erfahrungsbericht
Wir haben einen kleinen Roadtrip auf der Küstenstraße von Plakias nach Frangokastello unternommen und dabei auch an Paralia Peristeres und Paralia Rodakino haltgemacht. Die meiste Zeit haben wir am Rodakino Beach verbracht, da wir dort eine tolle Stelle zum Schnorcheln gefunden hatten.
Wir waren alleine am Strand und konnten sowohl die Atmosphäre außerhalb des Wassers als auch das spannende Schnorcheln an den Felsen unterhalb der Wasseroberfläche genießen.
Die beiden Strände waren ein wunderschöner Haltepunkt auf unserem Roadtrip an der Südküste Kretas.
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